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Hygienemaßnahmen gelten auch bei der Wahl

Für Wählerinnen und Wähler gilt im Wahllokal, wie bereits von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder dem Einkauf im Supermarkt gewohnt, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske. Ausnahmen sind lediglich aufgrund ärztlicher Bescheinigung oder eines sonstigen zwingenden Grundes möglich. Wer keine Maske trägt und auf den zugleich keine Ausnahme zutrifft, kann nicht im Wahllokal wählen. Außerdem gilt es, im Wahllokal Abstand zu halten und die Desinfektionsmöglichkeiten zu nutzen.

Personen, die Symptome einer COVID-19-Infektion wie Fieber, trockenen Husten oder eine Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns aufweisen oder in den letzten 14 Tagen vor der Wahl Kontakt zu einer infizierten Person hatten, dürfen nicht im Wahllokal wählen. Für diese kurzfristig erkrankten oder abgesonderten Personen besteht dann bis 15 Uhr am Wahltag die Möglichkeit, Briefwahl zu beantragen.

Die Wähler werden gebeten ihren eigenen nicht radierfähigen Stift in das Wahllokal mitzubringen.

Personen, die die Wahlhandlung oder die Auszählung aufgrund des Öffentlichkeitsgrundsatzes verfolgen wollen, müssen ebenfalls eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske tragen, wenn nicht eine der genannten Ausnahmen greift. Personen, die nach diesen Ausnahmen von der Maskenpflicht befreit sind, dürfen sich dann maximal für 15 Minuten im Wahlgebäude aufhalten. Zudem müssen alle Personen, die aufgrund des Öffentlichkeitsgrundsatzes im Wahlgebäude anwesend sind, ihre Daten zur Kontaktnachverfolgung angeben.

Wählerinnen und Wähler, die blind oder sehbehindert sind, können bei der Landtagswahl mit einer Schablone selbständig und ohne Hilfe anderer Personen wählen. Der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e. V., Stuttgart, Telefon: 0711/21060-0, gibt Stimmzettelschablonen und Begleitmaterial, sogenannte Wahlhilfepakete, kostenlos an die betroffenen Wahlberechtigten aus.

Damit diese Wählerinnen und Wähler selbst erkennen können, wo bei einem Stimmzettel die Vorderseite und wo oben ist, haben alle Stimmzettel jeweils einheitlich für jeden Wahlkreis am rechten oberen Rand eine Tasthilfe in Form einer abgeschnittenen Ecke oder eines gestanzten Loches. So können Blinde und sehbehinderte Menschen den Stimmzettel ordnungsgemäß in die von den Blindenverbänden zur Verfügung gestellte Stimmzettelschablone einlegen.

Ab Mittwoch, den 17. März 2021 und den folgenden Tagen können ab 09:30 Uhr unter der Telefonnummer 07322 952 2440 Flächenlose und Reisigpolter aus dem Stadtwald Giengen und den Gemeindewäldern Hermaringen und Sontheim gekauft werden.

Gemeindewald Hermaringen Flächenlose

Distrikt 1 Hardt
Abt. 6 Nr. 50
Abt. 4 Nr. 51-53
Abt. 1 Nr. 54-55
Abt. 2 Nr. 56

Stadtwald Giengen Flächenlose

Distrikt 8 Bühl
Abt. 2 Westlicher Bühl Nr. 1-3

Distr. 3 Spädelen
Abt. 4 Hasenloch Nr. 4

Distr. 2 Hoher Stich
Abt. 4 Lettengrube Nr. 5
Abt. 13 Brunnentäle Nr. 6-13

Distrikt 1 Rötenberg
Abt. 9 Schratenhof Nr. 14
Abt. 4 Weihertal Nr. 15-25

Stadtwald Giengen Reisigpolter

Distr. 3 Spädelen
Abt. 2 Wirtshäusle Nr. 100-107

Distr. 2 Hoher Stich
Abt. 2 Haintal Nr. 151-156

Distr. 10 Gemeindehau
Abt. 1 Hinterer Gemeindehau Nr.301-305

Distr, 1 Rötenberg
Abt. 12 Schweikertsbrunnenhau Nr. 501-507
Abt. 7 Weidenloch Nr, 601-615
Abt. 11 Schulersbirkhau Nr. 701-703
Abt. 4 Weihertal Nr. 801-803

Gemeindewald Sontheim Flächenlose

Distr. 1 Stockhau
Abt 3 Nr. 60-66

Gemeindewald Sontheim Reisigpolter

Distr.3 Hardt
Abt. 2 Nr. 1-4

 

Pläne, Preisverzeichnis und Merkblatt erhalten Sie unter dem Suchbegriff „Flächenlose“ auf der Homepage von Giengen, Hermaringen und Sontheim.
Die Flächenlose und Reisigpolter können ab Mittwoch, den 10. März 2021 bis Dienstag, den 16. März 2021 besichtigt werden. Die Befahrung der Waldwege zu diesem Zweck ist genehmigt (außer Sonntag), erfolgt aber auf eigene Gefahr.

Karte_1_Giengen_Flächenlose_und_Reisigpolter.pdf

Karte_2_Giengen_Flächenlose.pdf

Karte_3_Hermaringen_Flächenlose.pdf

Karte_4_Sontheim_Flächenlose.pdf

Karte_5_Sontheim_Reisigpolter.pdf

Merkblatt_für_Käufer_von_Flächenlosen_und_Reisigpolter_.pdf

Preisverzeichnis_2021.pdf

Angesichts der Corona-Pandemie wird es in der Gemeinde Sontheim an der Brenz in diesem Jahr mit Blick auf die Landtagswahl am 14. März bei den Briefwählern eine Rekordbeteiligung geben. Stand Dienstag 8.00 Uhr haben von den insgesamt 4114 Wahlberechtigten in der Gesamtgemeinde bereits 1239 Wähler ihre Briefwahlunterlagen angefordert. Das sind damit bereits mehr als bei früheren Wahlen insgesamt Briefwähler zu verzeichnen waren.

Da man im Rathaus damit gerechnet hatte, wurden wie bei der letzten Bundestagswahl zwei Briefwahlbezirke eingerichtet, so dass die Auszählung am Wahltag gewohnt zügig erfolgen kann. Einige Wähler, die Briefwahlunterlagen erhalten haben, wunderten sich über die im Stimmzettel oben rechts vorhandene Lochung und fürchteten gar, dass der Stimmzettel deshalb ungültig sei und nicht verwendet werden könne. Doch dies ist nicht der Fall: Die Lochung ist für blinde oder sehbehinderte Wähler angebracht, die so mittels einer Stimmzettelschablone die Möglichkeit der selbstständigen Wahlteilnahme haben. Blinde oder sehbehinderte Wähler können die Stimmzettelschablonen über verschiedene Blindenvereine erhalten.

Die Gemeinde Sontheim an der Brenz führte vom 13. November bis 12. Dezember 2020 eine Langzeitverkehrsmessung innerorts am Sachsenhauser Weg ortseinwärts durch. Hier gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Diese Messung wurde vorgenommen, um die Verkehrsbelastung in diesem Bereich nach der Sperrung der B 492 und die Nutzung des Sachsenhauser Weges als örtliche Umleitung festzustellen.

Nach Auswertung des Messprotokolls wurden insgesamt ca. 19.000 Fahrzeuge im Meßzeitraum festgestellt, wobei der Tageshöchstwert am 11. Dezember mit 906 Fahrzeugen zu verzeichnen war. Die erlaubte Geschwindigkeit von 30 km/h wurde von ca. 15.500 Fahrzeugen im Meßzeitraum überschritten, damit waren fast 82% zu schnell. Bei 774 Fahrzeugen wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 km/h überschritten, dies sind ca. 4% der Verkehrsteilnehmer wurde. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 75 km/h.