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Die Aufgabe der Gegenwart ist, Br├╝cken zwischen Vergangenheit und Zukunft zu bauen. Unter diesem Motto stellten die Vertreter des Regionalverbands Ostw├╝rttemberg, Fr. Eva-Maria Nordhus und Hr. Ihar Buika, das Ergebnis des EU-Projekts ISTER am Donnerstag, dem 01.12.2022 in Sontheim an der Brenz vor. ISTER war in der Antike der r├Âmische Name der Donau bzw. f├╝r den Unterlauf der Donau.

Vor zweieinhalb Jahren hatte sich eine breit aufgestellte donauraumweite Partnerschaft zusammengefunden, um das r├Âmische Erbe, insbesondere alte r├Âmische Stra├čen, wiederzuentdecken, aufzuwerten und in eine kulturhistorische Route zu vereinen.

Man sei sehr stolz darauf gewesen, so Ihar Buika, eine Region bei der internationalen Zusammenarbeit zu vertreten, in der in den letzten Jahren so viel f├╝r den Erhalt des r├Âmischen Erbes getan worden sei. Im Hinblick darauf, dass das Thema in einigen Donaul├Ąndern erst seit kurzem ├Âffentliche Aufmerksamkeit finde, bildeten Informations- und Erfahrungsaustausch den Hintergrund der Projektarbeit, so Ihar Buika weiter. Allerdings sei die r├Âmische Geschichte auch innerhalb Ostw├╝rttembergs unterschiedlich sichtbar und wahrnehmbar, erkl├Ąrte Eva-Maria Nordhus. ÔÇ×Deswegen hat es uns besonders am Herzen gelegen, kleine Orte mit gro├čer r├Âmischer Geschichte mit ins Boot zu holen und mit den extra daf├╝r angefertigten ISTER-Meilensteinen zu markierenÔÇť, so Eva-Maria Nordhus. Die Gegend, wo sich heute Sontheim befindet, lag vor etwa 2000 Jahren an einer wichtigen r├Âmischen Fernstra├če. Dies haben gro├čfl├Ąchige Ausgrabungen in den 90er Jahren belegt.

So wird die internationale kulturhistorische Route VIA ISTER in Ostw├╝rttemberg ├╝ber Lorch, Schw├Ąbisch Gm├╝nd, Rainau, Bopfingen, Neresheim-Ohmenheim, Heidenheim, Sontheim an der Brenz und Niederstotzingen verlaufen. Auf allen Meilensteinen werden Sie einen QR-Code vorfinden, der zu jeweiligen Standort-Informationen f├╝hrt. Die Karten mit allen Meilensteinen im Projektraum mit Vorschl├Ągen zu Wander- und Fahrradwegen werden ab Januar freigeschaltet sein.

ÔÇ×Wir in Sontheim an der Brenz freuen uns sehr, dass durch die Aufstellung des Meilensteins und seines fortschrittlichen Tools, die r├Âmischen Routen entlang der Donau sichtbar und zug├Ąnglich gemacht werden. Diese touristische Neuerung erh├Âht auch die lokale Attraktivit├Ąt. Ein touristisches Highlight mehr in Sontheim. Die Verbindung von St├Ądten und Regionen im Donauraum macht die r├Âmische Geschichte erlebbar. Interessierte Menschen k├Ânnen nun auf die Reise gehen und das alte r├Âmische Stra├čennetz entlang der Donau zu Fu├č oder mit dem Fahrrad entdecken. Machen Sie mit und begeben Sie sich auf r├Âmische SpurensucheÔÇť, so der Sontheimer B├╝rgermeister Tobias Rief.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, Ihren Z├Ąhlerstand online mitzuteilen, ben├Âtigen Sie zum Einloggen in das Portal Ihre individuelle Ablese- und Strichcodenummer, die auf Ihrer Selbstablesekarte zu finden ist.

Zur Online-Selbstablesung:
https://www1.dpeps.de/zaehlerw/zaehlerw.nav?evu=5720

Bund und L├Ąnder haben im Rahmen der Innenministerkonferenz 2019 gemeinsam beschlossen, ab dem Jahr 2020 j├Ąhrlich einen bundesweiten Warntag stattfinden zu lassen. Der erste bundesweite Warntag fand am 10. September 2020 statt.Ziel des bundesweiten Warntags ist es, neben der technischen Erprobung der Warninfrastruktur, die Menschen f├╝r das Thema Warnung und f├╝r die unterschiedlichen Warnkan├Ąle zu sensibilisieren. Der Warntag verfolgt zugleich das Ziel, der Bev├Âlkerung notwendiges Wissen zum Umgang mit Warnmeldungen und den darin enthaltenen Handlungsempfehlungen zu vermitteln. Denn nur wer wei├č wie gewarnt wird und was zu tun ist, kann sich und andere im Ernstfall bestm├Âglich sch├╝tzen.

Der zweite bundesweite Warntag findet am 8. Dezember 2022 statt. Am bundesweiten Warntag wird um 11:00 Uhr die zentrale Probewarnung von der Nationalen Warnzentrale im Bundesamt f├╝r Bev├Âlkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ├╝ber MoWaS in Form eines Warntextes bundesweit an alle Warnmultiplikatoren versendet, die das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossen sind (z.B. Rundfunkanstalten und Medienunternehmen). ├ťber MoWaS werden am Warntag zugleich direkt angeschlossene Warnmittel wie die vom BBK betriebene Warn-App NINA ausgel├Âst. Um 11:45 Uhr wird die Nationale Warnzentrale die zentrale Probewarnung ├╝ber MoWaS wieder entwarnen.

Nach Angaben des BBK soll beim bundesweiten Warntag am 8. Dezember 2022 der Testbetrieb f├╝r den Warnkanal Cell Broadcast eingeleitet werden. Potentielle Empf├Ąnger der Probewarnung ├╝ber Cell Broadcast sind alle Personen in Deutschland, die ein Cell Broadcast-f├Ąhiges und empfangsbereites Mobilfunkendger├Ąt mit sich f├╝hren.

Wir bitten um entsprechende Beachtung.

- Ordnungsamt -

Der Gemeinderat der Gemeinde Sontheim an der Brenz hat in seiner Sitzung vom 29.11.2022 eine Stellungnahme zum Entwurf des Regionalplanes 2035 des Regionalverbandes Ostw├╝rttemberg beschlossen. Die Stellungnahme im vollen Wortlaut ist folgende:

Dokumentbezug
1.1.2.1 Eigenst├Ąndige Entwicklungsanspr├╝che
Stellungnahme
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz stimmt den Zielen zu und regt die Erg├Ąnzung eines weiteren Grundsatzes an, der die Ausf├╝hrungen aus Kapitel 1.1.1 aufgreift und verdeutlicht.
Anregung zus├Ątzlicher Grundsatz (3):
ÔÇ×Die Region Ostw├╝rttemberg unterst├╝tzt insbesondere die Entwicklung der Teilr├Ąume an den R├Ąndern zu dem Bundesland Bayern, um die Gesamtregion zu stabilisieren und um gleichwertige Lebens-, Wettbewerbs- und Arbeitsverh├Ąltnisse zu schaffen und Strukturnachteile der Randlage auszugleichen.ÔÇť

Dokumentbezug
1.1.2.7 Raum und Siedlungsstruktur, Erreichbarkeit

Stellungnahme
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz regt an, die Formulierung in (2) G wie folgt zu erg├Ąnzen:
Die vorsorgende Fl├Ąchenbereitstellung und bedarfsgerechte Ausweisung von Siedlungsfl├Ąchen soll der jeweiligen Funktion im Raum entsprechen: mit einer bestm├Âglichen Zuordnung zwischen Wohnen und Arbeiten, zu der Infrastruktur und Versorgungseinrichtungen sowie unter Ber├╝cksichtigung von Immissions- und L├Ąrmfaktoren. Dazu soll Ostw├╝rttemberg die zentral├Ârtlichen Funktionen und die Infrastrukturen in allen Teilr├Ąumen, insbesondere auch in den Randlagen, ber├╝cksichtigen und verst├Ąrkt ausbauen.

Dokumentbezug:
1.1.2.11 Land- und Forstwirtschaft; Naturschutz
Stellungnahme
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz regt folgende Formulierung 1 (G) an:
Die landwirtschaftliche Produktion von Lebens- und Futtermitteln sowie die Forstwirtschaft sind durch r├Ąumliche Festsetzungen sicherzustellen. Die Landwirtschaft ist in ihren vielf├Ąltigen Aufgaben f├╝r den Landschafts-, Boden-, Gew├Ąsser-, Arten- und Klimaschutz sowie den Erhalt und die Pflege der Kulturlandschaft zu unterst├╝tzen. Bei der Festlegung von Landschafts-, Naturschutz- und Wasserschutzgebieten sind die Belange der Landwirtschaft angemessen zu ber├╝cksichtigen.

Dokumentbezug
1.1.2.7 Raum und Siedlungsstruktur, Erreichbarkeit
Stellungnahme
Zu (3) G:
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz weist darauf hin, dass das Doppelkleinzentrum Sontheim-Niederstotzingen innerhalb der Region Ostw├╝rttemberg die l├Ąngsten Fahrdistanzen zu den jeweils n├Ąchsten Mittelzentren aufweist. Die Distanzen zum Mittelzentrum Heidenheim, in dessen Verflechtungsbereich Sontheim und Niederstotzingen liegen, sind h├Âher als alle Distanzen der anderen Kleinzentren zu ÔÇ×ihremÔÇť jeweiligen Mittelzentrum.
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz regt an, innerhalb der Begr├╝ndung im zweiten Absatz den zweiten Satz folgenderma├čen zu formulieren:
Es ergeben sich insbesondere in den Randlagen Herausforderungen der Erreichbarkeit f├╝r nicht oder nicht mehr mobile Menschen, f├╝r die neue Mobilit├Ątskonzepte zu entwickeln und dauerhaft finanziell zu f├Ârdern sind.

Dokumentbezug:
1.1.3.2 Randbereiche an der Landesgrenze zu Bayern
Stellungnahme
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz regt die folgende Erg├Ąnzung in (2) G an:
M├Âglichkeiten zur Aufstufung des bisherigen Doppelkleinzentrums Sontheim-Niederstotzingen sollen unverz├╝glich intensiv ├╝berpr├╝ft werden, um die Siedlungs-, Wirtschafts- und Versorgungsschwerpunkte zu festigen und so weiterzuentwickeln, dass die Standortbedingungen zur Bew├Ąltigung des wirtschaftlichen Strukturwandels verbessert werden und um Wettbewerbsnachteile durch die Lage zum angrenzenden Bundesland Bayern zu reduzieren.

Dokumentbezug:
2.2.5 Kleinzentren
Stellungnahme
Zu (2) Z:
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz verweist auf den gemeinsam mit der Stadt Niederstotzingen gestellten Aufstufungsantrag vom 13. Oktober 2021. Innerhalb des jetzt vorliegenden Anh├Ârungsentwurfes des Regionalplans 2035 findet der Aufstufungsantrag der Gemeinde Sontheim an der Brenz und der Stadt Niederstotzingen, bzw. des Gemeindeverwaltungsverbandes Sontheim-Niederstotzingen, keine Ber├╝cksichtigung.
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz nimmt hierzu wie folgt Stellung:
Die Fortschreibung des Regionalplans wird aus der der Sicht der Gemeinde Sontheim an der Brenz grunds├Ątzlich begr├╝├čt.
Im Hinblick auf der Problematik der bereits o.g. Randlage zum Bundesland Bayern braucht Ostw├╝rttemberg ein gemeinsames Unterzentrum im s├╝dlichsten Teilraum Ostw├╝rttembergs im Unteren Brenztal, um diesen Teilraum wirtschaftlich zu st├Ąrken, der in einem besonderen Wettbewerb im Unternehmensbereich und auch im Einzelhandel steht.
Die Begr├╝ndungen im Einzelnen:
Die Raumschaft Sontheim-Niederstotzingen weist als peripherster Teilraum der Planungsregion Ostw├╝rttemberg nachweislich auch im innerregionalen Vergleich besondere Entwicklungshemmnisse auf.
Die durch ├╝berregionale Infrastrukturprojekte bestehenden, historischen Stabilisierungschancen k├Ânnen nur dann genutzt werden, wenn eine differenzierte Ausstattung mit qualifizierten zentralen Einrichtungen bereitgestellt werden kann, um Bleibe- und Zuzugsentscheidungen positiv beeinflussen zu k├Ânnen. Dies gilt umso mehr, als sich bereits heute ein weiteres Verschieben der raumordnerischen Kr├Ąfteverh├Ąltnisse in den bayerischen Raum abzeichnet.
Eine Stabilisierung der Raumschaft ist grunds├Ątzlich dringend geboten und regionalplanerisch sinnvoll, um die Wohnraum- und Besch├Ąftigtenstrukturen zu st├Ąrken.
Damit entspr├Ąchen diese Entwicklungen auch jenen, die aufgrund der Lage auf einer regionalen Entwicklungsachse planerisch bereits vorgesehen sind und der Entwicklungsperspektive im Hinblick auf S21 und den geplanten Ausbau der Brenzbahn gerecht werden. Damit k├Ânnten bisherige Tendenzen wie Zuzug von jungen Familien aus angrenzenden R├Ąumen, insbesondere aus dem Bereich Ulm aufgenommen und verst├Ąrkt werden.
Damit w├╝rde auch der bisherige Strukturnachteil verringert. R├Ąumliche Entwicklungsm├Âglichkeiten sind in besonderem Ma├če in der Raumschaft Sontheim-Niederstotzingen begrenzt. So ist beispielsweise der Anteil an Schutzgebieten im Landkreis Heidenheim insbesondere im Bereich Sontheim-Niederstotzingen sehr hoch, hier seien nur das Wasserschutzgebiet Donauried-H├╝rbe und die Natura 2000-Gebiete genannt.
Bleibt eine besondere F├Ârderung der Raumschaft Sontheim-Niederstotzingen aus, werden sich die Einwohner verst├Ąrkt in den Raum Ulm sowie den Raum G├╝nzburg/Dillingen orientieren und es bleiben damit wichtige Entwicklungsm├Âglichkeiten und die m├Âgliche Bindegliedfunktion der beiden Gemeinden in die Raumschaft Donau-Iller f├╝r die ganze Region Ostw├╝rttemberg ungenutzt.
Angesichts der sehr engen Zusammenarbeit der beiden Kommunen wie z.B. im Schulbereich oder im Integrationsmanagement ist eine Entstehung von Strukturen einer ├ťberversorgung wenig wahrscheinlich.
Zusammenfassend fordert die Gemeinde Sontheim an der Brenz eine erneute Pr├╝fung des Sachverhalts und eine entsprechende Ber├╝cksichtigung des gemeinsamen Aufstufungsantrags Sontheim-Niederstotzingen innerhalb der aktuellen Fortschreibung des Regionalplans. Sp├Ątestens jedoch bei der Fortschreibung des Landesentwicklungsplans mit der Kl├Ąrung oberzentraler und mittelzentraler Fragestellungen, ist eine erneute Pr├╝fung und gegebenenfalls eine Neubewertung von Unterzentren und Kleinzentren durch den Regionalverband angezeigt und notwendig.

Dokumentbezug:
2.4.1 Siedlungsbereiche
Stellungnahme
Die Ausweisung der Gemeinde Sontheim an der Brenz als Gemeinde, in der sich die Siedlungst├Ątigkeit verst├Ąrkt vollziehen soll, wird ausdr├╝cklich begr├╝├čt.

Dokumentbezug:
2.4.3 Innen- vor Au├čenentwicklung, Fl├Ąchensparen
Stellungnahme
Zu (4) G:
Der ressourcenschonende Umgang mit Fl├Ąchen ist seit vielen Jahren Bestandteil der Fl├Ąchenpolitik der Gemeinde Sontheim an der Brenz. Mit der Abwicklung von 2 Gebieten der st├Ądtebaulichen Erneuerung und einem aktuellen Gebiet sowie der Teilnahme am Programm Melap wird dies eindr├╝cklich best├Ątigt. Der Satz ÔÇ×Die Bem├╝hungen der kommunalen Verwaltung zur Aktivierung von Baul├╝cken und anderen Reservefl├Ąchen m├╝ssen dargelegt werdenÔÇť zeigt ein nicht gerechtfertigtes Misstrauen in die Kommunen und wird deshalb abgelehnt. Dabei ist auch ein nicht notwendiger Verwaltungsaufwand zu bef├╝rchten.

Dokumentbezug
3.0.4 Sicherung der charakteristischen Kulturlandschaften und kultureller Sachg├╝ter

Stellungnahme
Zu (1) G:
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz teilt die Auffassung in der Begr├╝ndung, dass regionalbedeutsame Kulturdenkmale wichtige Elemente f├╝r das Orts- und Landschaftsbild sind und zur Einzigartigkeit und Identit├Ąt der Region Ostw├╝rttemberg beitragen. Als Eigent├╝merin des Kulturdenkmals Schloss Brenz sowie F├Ârderer der arch├Ąologischen Untersuchungen wichtiger r├Âmischer Fundst├Ątten im Nahfeld des Limes ist ihr dies sehr bewusst. Dabei muss aber die kommunale Planungshoheit erhalten bleiben.

Dokumentbezug
 3.2.3.2 Vorranggebiete f├╝r die Landwirtschaft
Stellungnahme
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz nimmt wie folgt Stellung:
Der Raumnutzungskarte ist zu entnehmen, dass die im beigef├╝gten Lageplan mit Buchstaben A ÔÇô H gekennzeichneten Bereiche als Vorranggebiete f├╝r die Landwirtschaft ausgewiesen sind. Dabei handelt es sich um Gebiete, die k├╝nftig zu einer geordneten Entwicklung der Gemeinde als Wohn- und Mischgebiet oder Gewerbegebiet dienen k├Ânnen. Die Gemeinde Sontheim an der Brenz bittet darum, dass die genannten Bereiche nicht mehr als Vorbehaltsgebiete f├╝r die Landwirtschaft gekennzeichnet werden, sondern wie folgt gekennzeichnet werden:
A: Als Vorbehaltsfl├Ąche f├╝r Gewerbegebiet
B: Als Vorbehaltsfl├Ąche f├╝r Naherholungsgebiet
C: Als Vorbehaltsfl├Ąche f├╝r Wohnungsbau
D: Als Vorbehaltsfl├Ąche f├╝r Wohnungsbau (Hinweis: Mischgebiet)
E: Als Vorbehaltsfl├Ąche f├╝r Wohnungsbau
F: Als Vorbehaltsfl├Ąche f├╝r Wohnungsbau
G: Als Vorbehaltsfl├Ąche f├╝r Wohnungsbau
H: Als Vorbehaltsfl├Ąche f├╝r Gewerbegebiet

Dokumentbezug:
4.1.2 Schienenverkehr
Stellungnahme
Zu (3) V
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz unterst├╝tzt ausdr├╝cklich die Forderung nach einem halbst├╝ndigen Takt.
Zu (5) G
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz unterst├╝tzt ausdr├╝cklich die Forderung nach einer Elektrifizierung des Schienennetzes. Es sollte aber folgende Erg├Ąnzung vorgenommen werden:
ÔÇ×Der derzeitige Bundesverkehrswegeplan l├Ąuft bis zum Jahr 2030. Deshalb sollten zumindest die Planungen des zweigleisigen Ausbaus und der Elektrifizierung bis dahin endg├╝ltig abgeschlossen sein, damit die Brenzbahn in den vorrangigen Bedarf, aber in jedem Fall in den fest disponierten Bedarf, aufgenommen werden kann.
Die Elektrifizierung der Strecken sollte dann bis zum Jahr 2032 abgeschlossen sein, da zu diesem Zeitpunkt die Verkehrsvertr├Ąge auslaufen.
Eine Unterst├╝tzung im Rahmen des Nahverkehrskonzeptes des Landes Baden-W├╝rttemberg ist ausdr├╝cklich erw├╝nscht und anzustreben.ÔÇť
Zu (6) Z:
Der vorgesehen zweigleisige Ausbau wird ausdr├╝cklich begr├╝├čt. Die Gemeinde Sontheim an der Brenz weist aber darauf hin, dass bei Ausbauma├čnahmen der Schieneninfrastruktur, einer zu begr├╝├čenden Taktverdichtung und der damit einhergehenden Verlagerung des G├╝terverkehrs von der Stra├če auf die Schiene auch die damit verbundenen Auswirkungen auf die angrenzende Wohnbebauung beachtet werden m├╝ssen. Insofern sind fr├╝hzeitig entsprechende L├Ąrmschutzma├čnahmen in der Planung zu ber├╝cksichtigen.
Folgende Erg├Ąnzungen sollten noch vorgenommen werden:
ÔÇ×Schienengleiche Bahn├╝berg├Ąnge sind nach M├Âglichkeit zu beseitigen, um Gefahren zu reduzieren und erh├Âhte Schrankenschlie├čzeiten mit den daraus resultierenden Nachteilen zu vermeiden.ÔÇť
ÔÇ×Auch sollte bei k├╝nftigen, zus├Ątzlichen IRE-Halten auf der Brenzbahn der Standort Sontheim aufgrund seiner Bedeutung als ├ľPNV-Drehscheibe f├╝r den bayerischen Grenzraum unbedingt gepr├╝ft werden.ÔÇť

Dokumentbezug:
4.1.3 Stra├čenverkehr
Stellungnahme
Zu (6) N/Z:
Die Gemeinde Sontheim an der Brenz begr├╝├čt die ├ťbernahme aus dem Generalverkehrsplan 2010 zur Beseitigung des schienengleichen Bahn├╝berganges in Sontheim.

Sontheim an der Brenz, den 1. Dezember 2022

Tobias Rief
B├╝rgermeister

Anh├Ąnge:
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