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Bild StorchenberingungAm vergangenen Freitag, den 29. Juni 2018 wurden auf dem Brenzer Schloss die letzten Jungstörche durch die Storchenbeauftrage des Regierungspräsidiums Tübingen Ute Reinhardt nachberingt und gewogen, welche beim ersten Beringungstermin wegen ihrer geringenen Größe noch nicht beringt werden konnten. Gleichzeitig wurde das Nest noch von verschiedenem Unrat befreit.

Die Ringe geben den Naturschützern unter anderem Auskunft über die Zugrouten und Winterquartiere der Störche sowie die Qualität ihrer Lebensräume. Mit Hilfe der Kennringe beobachten die Naturschützer unter anderem welche Wiesen die Störche zur Nahrungssuche nutzen und ob sie aus ihren Winterquartieren in Afrika wieder nach Sontheim an der Brenz zurückkehren. Durch die Beringung kann die Entwicklung des Weißstorchbestands über viele Jahre verfolgt werden und Rückschlüsse auf die Qualität ihres Lebensraums gezogen werden.

Die Kosten der Beringungsaktion wurden vom Büro  Gansloser Ingenieure & Planer aus Hermaringen übernommen, welches damit zum "Beringungspaten" der Störche wurde.