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Die Grundsteuer für 2021 wird auf Basis der bisherigen gesetzlichen Grundlagen erlassen.

Das im November 2020 verabschiedete Landesgrundsteuergesetz gilt erst ab dem 1. Januar 2025 als Grundlage für die neu zu berechnende Grundsteuer. Die Grundsteuerreform wird sich somit erstmals in den Grundsteuerbescheiden ab dem Jahr 2025 auswirken.

Ab dem Jahr 2025 wird die Grundsteuer B (letztlich für alle bebauten und unbebauten Grundstücke, sofern nicht der Grundsteuer A für Land- und Forstwirtschaft zuzurechnen) nach dem so genannten „modifizierten Bodenwertmodell“ ermittelt. Dieses basiert im Wesentlichen auf zwei Werten, der Grundstücksfläche und dem Bodenrichtwert. Für die Berechnung werden beide Werte multipliziert. Dies ergibt den Grundsteuerwert. Dieser Grundsteuerwert ist mit einer Steuermesszahl (1,3 Promille) zu multiplizieren. Daraus ergibt sich der Steuermessbetrag, der Bemessungsgrundlage der Grund¬steuer ist. Für überwiegend zu Wohnzwecken genutzte Grundstücke wird die Steuermesszahl um einen Abschlag in Höhe von 30 Prozent gemindert, beträgt als 0,91 Promille.

Der Steuermessbetrag wird, wie auch bisher, durch das Finanzamt im Grundsteuermessbescheid festgesetzt. Der Grundsteuermessbetrag wird, wie bisher, mit dem jeweiligen Hebesatz der Gemeinde/Stadt multipliziert, woraus sich die tatsächlich zu leistende Grundsteuer ergibt.

Grundsteuer


Derzeit sind noch keine belastbaren Aussagen dazu möglich, wie hoch die Grundsteuer ab dem Jahr 2025 für die einzelnen Grundstücke ausfallen und welche Belastungsveränderungen es geben wird!
Dazu müssen erst die Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2022 ermittelt werden; diese werden voraussichtlich im Sommer 2022 vorliegen. Im Laufe des Jahres 2022 werden die Grundstücks-eigentümer*innen von der Finanzverwaltung zur Abgabe einer elektronischen Steuererklärung aufgefordert. Anschließend erlässt das Finanzamt die Grundsteuermessbescheide.

Entscheidend für die Höhe der Grundsteuer ab dem Jahr 2025 ist neben den bodenwertgeprägten neuen Grundsteuermessbeträgen der künftige im Jahr 2025 anzuwendende Hebesatz. Diesen kann die Gemeinde/Stadt erst ermitteln, wenn sie aus den Messbescheiden des Finanzamts die Summe der neuen Messbeträge kennt. Diese Datenbasis wird den Gemeinden/Städten voraussichtlich erst im Laufe des Jahres 2024 vollständig vorliegen. Vorher lässt sich nicht absehen, ob und inwieweit der Hebesatz gegenüber dem bisherigen Hebesatz erhöht oder ermäßigt werden muss, um das für 2025 angestrebte Grundsteueraufkommen zu erreichen. Anders ausgedrückt: Je nach der Veränderung der neuen Messbeträge gegenüber den bisherigen Messbeträgen kann bereits mit einem deutlich niedrigeren Hebesatz das angestrebte Aufkommen erzielt werden. Andererseits kann auch ein deutlich höherer Hebesatz nötig sein, um das Aufkommen in bisheriger Höhe zu erreichen. Daher können auch Beispielsberechnungen mit dem bisherigen Hebesatz nicht zu belastbaren Aussagen im Hinblick auf die Höhe der künftigen Grundsteuer führen.

Auch bei insgesamt angestrebter Aufkommensneutralität wird es allerdings zwischen Grundstücken, Grundstücksarten und Lagen zu Belastungsverschiebungen kommen. D.h. es wird Grundstücke geben, für die ab dem Jahr 2025 mehr Grundsteuer als bisher zu bezahlen ist und Grundstücke, für die weniger als bisher zu bezahlen ist. Dies ist nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, in der die bisherige Bewertung und damit auch die Verteilung der Grundsteuerlast auf die Grundstücke als verfassungswidrig erachtet und dem Gesetzgeber eine Neuregelung aufgegeben wurde, die zwangs¬läufige Folge der Reform.

Nähere Informationen zum Landesgrundsteuergesetz finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Finanzen Baden-Württemberg unter https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/haushalt-finanzen/grundsteuer/.

Lageplan BaugebietIm Baugebiet „Oberer Bogen II“ in Brenz hat die Gemeinde Sontheim an der Brenz 4 Bauplätze zu vergeben (siehe Lageplan Flst.Nr. 1476/47, 1476/48, 1476/49 und 1476/50). Die Bauplätze haben eine Größe von 716 m² bis ca. 1.124 m². Der Kaufpreis beträgt 125,00 Euro pro Quadratmeter zuzüglich der Pauschalen für die Herstellung der Grundstücksanschlüsse für Wasser und Abwasser sowie für die Grundstücksvermessung von insgesamt 5.600,00 Euro. Mit der Bebauung kann sofort begonnen werden.

Für die Bauplätze kann man sich frühestens ab Dienstag den 26. Januar 2021 bis einschließlich Freitag, den 05. Februar 2021 bewerben.

Bewerbungen die vor bzw. nach der festgesetzten Frist bei der Gemeindeverwaltung eingehen können bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.

Eine Bewerbung muss schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Vordruck „Antrag auf Überlassung eines Bauplatzes“ erfolgen und kann per Email oder per Briefpost der Gemeindeverwaltung Sontheim an der Brenz zugesandt werden. Gemäß der vom Gemeinderat der Gemeinde Sontheim an der Brenz am 27. Juni 2017 beschlossenen Richtlinien für die Vergabe von Bauplätzen werden die Bewerber in der Reihenfolge des Eingangsdatums der Bewerbung gelistet. Die Bauplatzvergabe wird dann in einer Vergaberunde durchgeführt. Die Richtlinien zur Vergabe von Bauplätzen der Gemeinde Sontheim an der Brenz sowie der Vordruck „Antrag auf Überlassung eines Bauplatzes“ können auf der Homepage der Gemeinde Sontheim an der Brenz unter der Rubrik „Verwaltung“ im Bereich „Downloads“ unter „Formulare“ heruntergeladen werden. Der „Antrag auf Überlassung eines Bauplatzes“ ist auch in der heutigen Ausgabe des Nachrichtenblatts zu finden.

Förderung der Gemeinde Sontheim an der Brenz

Bei dem Erwerb eines Wohnbaugrundstücks von der Gemeinde Sontheim an der Brenz werden Alleinerziehende und Familien mit mindestens einem Kind durch die Ermäßigung des Grundstückskaufpreises um folgende Beiträge je Quadratmeter gefördert:

1. Ein Kind 5,00 Euro/Quadratmeter
2. Zwei Kinder 10,00 Euro/Quadratmeter
3. Drei und mehr Kinder 15,00 Euro/Quadratmeter

Die Förderung ist unabhängig vom Alter der Eltern. Die Förderung wird nur für Kinder gewährt, für die Kindergeldleistungen bezogen werden und die im Haushalt leben.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung Sontheim an der Brenz, Brenzer Straße 25, 89567 Sontheim an der Brenz, Herrn Kurt Frühsammer, Tel. Nr. 07325/17-43; Email. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zur Sicherstellung des Dienstbetriebes der Gemeindeverwaltung haben wir vorsorglich folgende Vorkehrungen getroffen:

Das Rathaus bleibt weiterhin für den Besucherverkehr geschlossen. Sie können aber mit den Mitarbeitern telefonisch während den regelmäßigen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Kontakt aufnehmen. Die Öffnungszeiten sind untenstehend abgedruckt.

In Einzelfällen können in Absprache mit den Mitarbeitern Präsenztermine vereinbart werden. Diese Regelung gilt voraussichtlich bis 14. Februar 2021.

Montag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und nachmittags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Dienstag von 8.00 bis 12.00 Uhr
Mittwoch von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und nachmittags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Donnerstag von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr
Freitag vom 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr.

Ihre Gemeindeverwaltung

Liebe Eltern,

bitte beachten Sie, dass uns bis spätestens Freitag, den 26.02.2021 die Kindergartenanmeldungen für das neue Kindergartenjahr 2020/2021 vorliegen müssen.

Die Anmeldevordrucke erhalten Sie unter:
http://www.sontheim-brenz.de/bildung-soziales/kindergaerten

Bitte beachten Sie:

Da das Rathaus, aufgrund der Corona-Pandemie, für den Publikumsverkehr geschlossen hat, möchten wir Sie zwingend bitten uns entweder die ausgefüllte Kindergartenanmeldung per Post oder per Mail (als PDF-Dokument) an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zukommen zu lassen. Bitte sehen Sie von einer persönlichen Anmeldung ab. Sollten Sie Fragen zur Anmeldung haben, dürfen Sie sich gerne telefonisch an Frau Mohring unter 07325/1728 wenden.

Für weitere Informationen über die jeweilige Einrichtung stehen Ihnen die Erzieher und Erzieherinnen der örtlichen Kindergärten gerne zur Verfügung.

Liebe Eltern,

um für das neue Kindergartenjahr 2021/2022 wieder planen zu können, ist es nun erforderlich, einen Überblick darüber zu erhalten, wie viele Kinder im kommenden Kindergartenjahr in den jeweiligen Kindergarten aufgenommen werden können.

Deshalb bitten wir alle Eltern, ihre Kinder bis

spätestens Freitag, den 26.02.2020

bei der Gemeindeverwaltung Sontheim an der Brenz anzumelden. Den Anmeldevordruck finden Sie auf der Homepage der Gemeindeverwaltung Sontheim an der Brenz unter www.sontheim-an-der-brenz.de/bildung-soziales/kindergaerten.

Bitte beachten Sie:

Da das Rathaus momentan für den Publikumsverkehr geschlossen hat, möchten wir Sie zwingend bitten uns entweder die ausgefüllte Kindergartenanmeldung per Post oder per Mail (als PDF-Dokument) an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!zukommen zu lassen. Bitte sehen Sie von einer persönlichen Anmeldung ab. Sollten Sie Fragen zur Anmeldung haben, dürfen Sie sich gerne telefonisch an Frau Mohring unter 07325/1728 wenden.

Für weitere Informationen über die jeweilige Einrichtung stehen Ihnen die Erzieher und Erzieherinnen der örtlichen Kindergärten gerne zur Verfügung. Wir bitten Sie, die Einrichtung vor der Anmeldung entsprechend aufzusuchen.