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Wer aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg einreist, muss ab dem 8. August 2020 einen verpflichtenden Corona-Test durchführen lassen. Auch wer aus Staaten einreist, die nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind, kann sich innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise testen lassen.

Welche Staaten gelten als Risikogebiete?

Das Sozialministerium Baden-Württemberg veröffentlicht auf seiner Internetseite die aktuelle Liste der Risikogebiete. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Inneres (BMI).

Falls das Testergebnis nicht gleich vorliegt, muss man sich dann für die Zeit bis zum Testergebnis in Quarantäne begeben und sich bei der Behörde melden?

Wenn man aus einem Risikogebiet einreist, muss man sich in Quarantäne begeben, bis das negative Testergebnis vorliegt.

Ist bei einem negativen Ergebnis die Quarantäne aufgehoben? Muss man das der Behörde melden?

Unabhängig von der Testung ist ein Einreisender aus einem Risikogebiet verpflichtet, sich unverzüglich bei der für ihn zuständigen Behörde (d.h. die für seinen Wohnort/Aufenthaltsort zuständige Ortspolizeibehörde) zu melden. Diese Verpflichtung kann auch durch die Abgabe einer sogenannten „Aussteigerkarte“ erfüllt werden; diese kann z.B. bereits bei der Ankunft am Flughafen abgegeben werden. Mindestens bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses muss man zwingend in Quarantäne verbleiben, die letztendliche Aufhebung der Quarantäne wird durch das Gesundheitsamt entschieden.

Weitere Informationen für Reiserückkehrer sind auf der Homepage des Sozialministeriums eingestellt.